Der Moghul hat Tradition

Herr Chants kennt viele seiner Stammgäste schon seit sie noch Kinder waren und macht seit 20 Jahren gutes indisches Essen zu sehr fairen Preisen.

Indisches Restaurant

 

Erstmal sieht das Restaurant in der Akazienstraße recht unscheinbar aus, doch 5-7 Euro pro Gericht laden zum Ausprobieren ein. Im Sommer am Bürgersteig oder im Winter innen wird man dann freundlich bedient, und, zumindest wenn der Besitzer da ist, kann der Besucher auch einiges über Indien und Schöneberg erfahren.Die Karte ist klassisch indisch. Curry, Madras, Suppen und Salate, Lamm, Huhn oder Schwein – und auch für Vegetarier und Veganer ist etwas leckeres dabei.

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Den Tee für einen Euro, und alles in guter Qualität an der schönen Akazienstraße. Kein Wunder dass die Gäste hier wieder kommen.

Restaurant “Moghul”
Akazienstraße 5
10823 Berlin-Schöneberg
Telefon (030) 784 31 76

Die Speisekarte gibt es hier:

 

http://moghul-berlin.de

Ein gutes Versteck

“Das Versteck” versteckt sich zu recht, denn die richtigen Leute finden es trotzdem immer wieder. Wer keine Touristen um sich haben möchte, sondern lieber ein konstantes Publikum, das hier seine Abende verbringt, ist hier an der richtigen Stelle. Fußball wird übertragen und die Gespräche der Gäste sind extra so konzipiert, dass man auch nach 7 Bier noch gut folgen kann. Die Cocktailkarte ist nicht reichhaltig, aber mit 4 Euro pro Stück dafür recht günstig und ein kühles Schultheiß gibt es allemal.

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Mehr Informationen gibt es hier:

www.kneipe-das-versteck.com

Der 100er Bus vom Zoo zum Alex

Ein relativ bekannter Tipp für Berlin-Besucher und Einheimische ist die Buslinie 100. Vom Zoologischen Garten zum Alexanderplatz und zurück fährt diese Linie in zwei mal dreißig Minuten.Während man die Strecke mit der S-Bahn direkt in zwölf Minuten zurücklegen kann liegt der Vorteil beim 100er Bus gerade darin, dass er nicht direkt fährt, sondern eine Route mit schöner und interessanter Aussicht auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nimmt. Vom Zoo zur Gedächtniskirche, weiter an den Botschaften vorbei zur Siegessäule, passiert man Schloß Bellevue, das Haus der Kulturen der Welt und kommt dann zum Reichstag am Platz der Republik. Den Blick auf das Brandenburger Tor zuerst von der einen Seite und dann, wenn es “Unter den Linden” weiter geht von der anderen. Die Prachtstraßeentlang bis zur Museumsinsel. Zwischen der Baustelle für das Stadtschloß und dem Lustgarten durch, am Berliner Dom vorbei geht es dann richtung Fernsehturm und schließlich zur Endstation am Alexanderplatz. Als Fahrgast hat man dann mit einem einfachen Ticker für 2,60 Euro die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen. Kein Geheimtipp mehr, trotzdem gibt es fast immer einen Platz, denn zwischen 7 und 0 Uhr startet alle 10 Minuten ein Bus, oft ein Doppelstöcker, der besonders gute Aussicht bietet. Hier gibt es in Zukunft ein Hörbuch, das als Audio-Guide die Strecke kommentiert und Informationen zu dieser für das Sightseeing so beliebten Strecke bietet.

Torten Torten Torten…

“In guter Gesellschaft genießen”, so lautet das selbstgewählte Motto vom “Caffeehaus am Roseneck”. Vor, nach oder anstatt des Sonntagsspaziergangs kommen hier her Kuchen und Tortenliebhaber, um bei einem Kännchen Kaffee oder einer Tasse Tee sich etwas gutes zu tun. Jeder kommt auf deine Kosten: Dem Schoko-Sahne Liebhaber enpfehle ich die weich-schokoladig leckere Mouse au Chocolat-Torte und dem Marzipan-Fan die Mozarttorte, die den Mozartkugel-Geschmack auf eine ganze Torte projeziert. Fruchtliebhaber finden natürlich in den Klassikern wie Erdbeer-, Zwetschgen- oder Apfeltorte auch das richtige. Schon der Großvater von des Besitzers Manfred Otte was Konditor, und Herumgesprochen hat sich die Qualität der Backwaren und das wiener Ambiente  inzwischen hauptsächlich in der Ü60 Fraktion, zumindest wenn man nach dem Sonntags-Publikum geht. Für den gelegentlichen Nachmittagskaffee ist das allerdings durchaus passend, und wenn die Sonne scheint gibt es viele gemütliche Plätze zum außen sitzen. Wer also im Grunewald unterwegs ist und am Hohenzollerndamm bei Numer 92 anhält, findet hier eine perfekte Möglichkeit, sich nach dem Ausflug zu stärken.

Exodos – we are Greeks

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Sorry, we are Greeks – das steht deutlich lesbar über der Bar. Die vielseitige Bar “Exodos” ist perfekt geeignet für Griechen die in Berlin wohnen und ab und zu unter sich sein wollen. Es gibt Longdrinks, Zwischenmahlzeiten, Spielautomaten, Torten, Fußballübertragung mit griechischen Kommentaren, Kellner die kaum Deutsch sprechen, kostenlose Chips und Carlsberg Bier. Für Griechen und alle Griechenland-Affinen ein gutes Angebot an der Ecke Motzstraße Hohenstaufenstraße.

Burgervariationen

Bei Zsazsa Burger gibt es, neben einer guten Auswahl an mehr oder weniger gewöhnlichen Burgern auch viele schöne Details. Aber Eines nach dem Anderen: Für 8 Euro gibt es den Classic Beef Burger, mit Salat und Pommes.

Die Karte ist vielfältig und neben den Standartvatianten ist gibt es auch Burger mit Lamm, Ente oder Gemüse, je nach Geschmack. Besonders zu empfehlen sind die Verschiedenen Mayonnaisen – sogar Varianten mit Mango oder Wasabi sind zu haben und erstaunlich lecker. Sitzmöglichkeiten gibt es je nach Temperatur außen, im Frühjahr und Herbst auch mit Vorzelt, oder innen.

Eine Bar und Cocktails gibt es, und das Ambiente hat auf angenehme Art besondere Details. Zu erwähnen ist hier der Steinbock-Kopf, der von der Wand aus beim Essen zusieht. Ein schönes Tier. Seine Hörner drehen in die andere Richtung als bei den meisten Artgenossen, und er passt gut hier rein.

Geheimtipps Berlin: Ein Steinbock

Thai vom Thai

Etwas unscheinbar sieht “Krua Thai” aus – sowohl außen als auch innen. Dafür gibt es aber gute, echte und günstige thailändische Currys.

Ob im Voraus unter 030 – 45 36 391, oder beim Kellner am Tisch bestellt, erwarten den Besucher gut 60 Gerichte, von der Tom Kha Suppe (mit Kokosmilch, die man ruhig in extra groß bestellen kann) über Yan Bueah (Salat mit Rind) und alle möglichen leckeren Thai-Currys.

Werktags von 11 bis 16 Uhr gibt es für 6 Euro Mittagsmenüs, und wer zu der Zeit kommt, kann vielleicht beobachten, wozu der kleine Schrein gegenüber der Eingangstüre da ist (auf 2 Metern Höhe). Der Besitzer zündet dann ein Räucherstäbchen an, holt eine Leiter, steigt hinauf und verharrt für einige Minuten in stiller Andacht – eine spirituelle Auszeit, mitten im Tagesgeschäft. Dann geht es wieder hinter die Theke, wo man die frischen Zutaten und deren Zubereitung im Wok immer im Augenwinkel mitverfolgen kann.

 Geheimtipps Thai Curry

Restaurant ist zuviel gesagt, allerdings handelt es sich nicht um einen Asia-Mix, sondern um einen echten Thai, und das Imbiss-Flair wird dadurch wett gemacht, dass das teuerste Gericht bei 8,50 Euro liegt. Alle Speisen gibt es natürlich auch zum Mitnehmen, und die Luxemburger Straße 4 liegt gut erreichbar, direkt an der U6-U9-Kreuzung am Leopoldplatz.

Prenzlauer Berg macht Pizza

Gemütlich ist relativ – vom ruhigen Abendessen im Kerzenschein ist man hier optisch ein Stück weit entfernt – kulinarisch aber nicht.

Eine überschaubare Speißekarte zu sehr fairen Preisen bietet für jeden Pizzaliebhaber etwas, und einen passenden Wein gibt es auch dazu. Die Stärke von “I Due Forni” liegt nicht in der Auswahl oder Gemütlichkeit, sondern in der echt guten Pizza aus guten Zutaten (das Mehl kommt direkt aus Italien), die zügig und günstig serviert wird.

Speisekarte

Nicht für jedermann, aber trotzdem ziemlich gut ist das Ambiente: Überall Graffiti, Gekritzel und Bad Religion Poster. Der große, nicht weiter unterteilte Raum bietet auch für große Gruppen viel Platz, hierfür vorher reservieren (Tel.:030 44 017 333)

Von 12 bis 12 hat diese, meiner Meinung nach beste, Pizzeria im Prenzlauer Berg offen. Die Adresse dieses Geheimtipps für Berlin ist die Schönhauser Allee 12, direkt an der U-Bahn Senefelderplatz.

Torten to go

In Kreuzberg wird man für drei Euro satt. Nicht nur mit Döner, sondern in der Yorkstraße 15 auch mit Schokotorte, Schwäbischem Apfelkuchen, Schwarzwälder Kirsch- oder Schweizer Haselnußtorte.

Mr Minsch

Der Geheimtipp Berlin, für Schokoladen-Fans ist, wie der Name schon sagt, Schoko-Schoko, die nicht nur eine Mahlzeit ersetzt, sondern den Essenden auch für Stunden in den Schokoladenhimmel katapultiert. Zwischen U-Bahn Mehringdamm und Yorkstraße gelegen, findet man mit dem Auto manchmal einen Parkplatz, zur Not kurz in zweiter Reihe, dann kann man schnell an der Theke ordern, und bekommt die Bestellung herausgereicht.

Schoko-Schoko-Torte

Mehr los ist am Wochenende, dann kann es, vor allem im Sommer, auch mal eine Schlange geben. Dafür kann man vormittags nicht nur am Fenster links, an der Kuchentheke schon mal aussuchen, sondern auch beim Backen der frischen Kuchen zusehen. Bestellungen für Feste und Besuch sind natürlich mit einem Tag Vorlaufzeit auch möglich, und man bekommt für 27-30 Euro eine komplette Torte nach Wahl. Gerade wenn die Sonne scheint bietet es sich an, das erworbene Stück auch gleich vor Ort zu verspeißen. Gemütlich, fast schon romantisch sind die Tische, Stühle und Bänke direkt vor dem Laden, und Kaffee, Cappuchino und Latte Macchiato sind durch das Bestellfenster auch zu haben.

Hier kommen Kuchen raus

Das Restautant Duke im Ellington Hotel


Aus den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts stammt das Gebäude, in dem das Ellington-Hotel seine Gäste empfängt. Dass das Gebäude Geschichte hat, und denkmalgeschützt ist, daran entsteht kein Zweifel, denn schon im Eingangsbereich zeigen die grün-weißen Fliesen auf recht passende Art den Geschmack einer vergangenen Epoche.

Ellington Hotel Eingangsbereich

Der Pater-Noster ist zwar inzwischen durch einen modernen Aufzug ersetzt, aber wer genau hinsieht kann in den Milchglasscheiben, gleich nach dem Eingangsbereich noch erkennen, wofür das Gebäude früher genutzt wurde: Als Landeshauptkasse. Ein Stück weiter in die Vergangenheit war das Gebäude das Berliner Theater und noch ein Stück früher, unter dem Namen Badewanne, spielten hier Louis Armstrong, Ella Fitzgerald und Duke Ellington.

Den Bezug zu dieser Zeit, und zum Jazz behält das Hotel durch seinen Stil und die Musik. Regelmäßig gibt es im zum Hotel gehörenden Restaurant einen Jazz-Brunch, wo der Besucher bei einem Glas Crémant neben normalem Frühstück auch frischen Räucherfisch und Steaks genießen kann – natürlich bei Live-Jazz. Abends überträgt das Jazz-Radio seine Musik direkt aus dem Lounge-Bereich, ein kleines Studio ist, nur durch Glas abgetrennt, extra dafür eingerichtet. Das Restaurant bietet natürlich auch vornehmes Essen.

Für etwa hundert Euro gibt es ein Fünf-Gänge Menü mit Weinbegleitung in schickem Ambiente. Das Essen ist gut, aber nicht notwendiger Weise ein Geheimtipp. Der Besuch lohnt sich eher wegen der stilvollen Atmosphäre, der guten Cocktails und Weine. Bestellt man eine besondere Rarität aus der Weinkarte, so kommt die Flasche aus dem Wein-Tresor. Ein Relikt aus der Zeit des Gebäudes als Finanz-Haupt-Direktion, als ein mehrere Quadratmeter großer Tresor die Bargeldvorräte der Region beherbergte. Heute werden dort die Wein-Schätze gelagert, und auf Nachfrage kann man den schick aufgemachten Raum, in dem damals das Begrüßungsgeld Kistenweise gelagert wurde, auch besichtigen.

Zu erreichen ist das Ellington indem man bei der U-Bahn-Station Wittenbergplatz aussteigt und 5 Minuten läuft, am KaDeWe vorbei, links  in die Nürnberger Straße und dann bis Nummer 50